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Tagebuch

Alle Schritte

Alle Schritte,
die
man tut,

sind
auch

im Rückwärtsgang
nicht
ungeschehen...

© baeredel
4.8.08 18:57


Mein alter Schrank

Mein alter Schrank
hat seinen Dienst getan…

In meinem Zimmer wohnt ein Schrank.

Allezeit stand er still in der Ecke. Angepasst, kaum bemerkt.
Er hütete alle Schätze, die in ihn hineingelegt wurden
und barg sie fest in seinem Inneren.

Sein Gesicht verriet nichts von alledem. Frontal sah er in jedem Moment gleich aus, bis auf die Zeiten, wenn die Türen aufstanden und man hineinsehen konnte, in sein Inneres.

Da erblickte man so manche penetrante Ordnung, so manches Erinnerungsstück, auch so manches Aufgewühltsein in seltsamen Momenten.

Er ließ es zu, ohne zu widersprechen, wenn man ihm etwas entriss
in Hast und Eile und ihm die Flügel zuschlug, wenn man in Wut oder Zorn geraten war.

Doch manchmal knarrte er, als wolle er sagen:

„Nimm doch ein bisschen Rücksicht auf mich,
ich bin doch auch etwas wert…!

Viele Jahre stand er so da… bereit für alle Fälle…

***

In aller Stille hatte ein Holzwurm von ihm Besitz ergriffen.

Nun sollen beide ausziehen!

©baeredel

Gedichte mal anders
10.4.07 21:49


März früher... und heute...

„Im Märze …“

„Im Märze der Bauer die Rösslein einspannt… „
Die Zeit … ist lang schon vorbei … gerannt!
… Nun sieht man im Feld und auf weiter Flur
so manche große Maschine arbeitend nur.

Früher konnt’ man auf dem Felde noch sehen,
arbeitende Menschen, gebückt, nicht rumstehen;
Von früh bis spät hackten sie aus wilde Kräuter,
damit das Korn besser wuchs, ohne Gemeuter.

Und abends fielen sie ins Bett hundemüd’
trotz allem hörte man vom Feld tags manch’ Lied.
Damals ertönte kein Motorengebrumm,
und Bienen summten noch glücklich:
„Summ, summ“!

Auch niemals hätte damals jemand gehört,
dass sich jemand über Mist oder Gülle beschwert.
Sie war’n nämlich das „ Zeug“,
wie jedermann wusste,
das die Pflanzen mit Nährstoffen bezuschusste.

Bei der Feldarbeit half man mit,
auch die Leut’ von der Stadt,
weil man froh war, dass man was zu Essen hatt’!
War die Ernte erbracht, sagte man IHM Dank,
dabei leuchteten freudig die Augen blank.

Aber heute hat man für dies … keine Zeit mehr,
denn unsere Lebensmittel holen wir
heute n o c h woanders her …
Mit irgendwas … verdienen wir unser Geld
und kaufen uns alles, was uns so gefällt.

… aus allen Erdteilen, … was das Herz begehrt: -
Weil wir glauben, dass die Erde ja uns „gehört“
gehen wir mir ihr nur fordernd – willkürlich – um!

U n d ? …

Wer fordert – der zahlt!

(Mein Gott, sind wir dumm!)

© baeredel
(aus: "So... trägt mich die Stunde"
2.3.07 23:09





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